BV Digital Consulting · Motion
Motion Check
Prüfen, ob der Roboter wirklich das fährt, was programmiert wurde – und an welchem Waypoint die Taktzeit verloren geht.
DIE HERAUSFORDERUNG
Warum die Aufgabe aufwendig ist
Wenn ein Programm langsamer läuft als erwartet, ist die Ursache selten offensichtlich: zu kurze Segmente für den programmierten Blend-Radius, ein Gelenk an seiner Grenzgeschwindigkeit, unbemerkte Wartezeiten oder ein internes Abbremsen der Steuerung. Ohne Messwerte bleibt nur Probieren.
DIE LÖSUNG
Wie Motion Check unterstützt
Motion Check vergleicht die programmierten Werte v, a und Blend-Radius aus dem Programm mit dem tatsächlichen Bewegungsverlauf und rechnet den Speed-Slider heraus. Eine Zeitbilanz weist jedem Programmknoten seinen Anteil an der Taktzeit zu, getrennt nach Fahr- und Stillstandszeit, und stellt der gemessenen die rechnerisch mögliche Dauer gegenüber. Messungen lassen sich gegen eine Baseline vergleichen und als CSV sichern.
FUNKTIONEN
Das Wichtigste auf einen Blick
- Vergleicht programmierte und tatsächliche TCP-Geschwindigkeit live
- Zeigt die Abweichung zwischen SOLL- und IST-Position der Bahn in Millimetern
- Benennt den aktuell ausgeführten Waypoint und den gerade aktiven TCP
- Liest die programmierten Werte v, a und Blend-Radius direkt aus dem Programm
- Berechnet die Strecke zwischen den Waypoints und prüft, ob der Blend-Radius hineinpasst
- Erkennt Segmente, die für die programmierte Geschwindigkeit zu kurz sind
- Rechnet den Speed-Slider heraus, damit ein langsamer Lauf nicht als Fehler erscheint
- Führt alle Bewegungen des Programms mit SOLL- und Messwerten in einer Tabelle
- Weist jedem Programmknoten seinen Anteil an der Taktzeit zu, größter Posten zuerst
- Trennt dabei Fahrzeit von Stillstandszeit und macht Wartezeiten sichtbar
9 weitere Funktionen anzeigen
- Stellt der gemessenen Dauer die rechnerisch mögliche Dauer gegenüber
- Zeigt je Gelenk, wie nah es an seiner Grenzgeschwindigkeit läuft
- Protokolliert, wann und wo die Steuerung die Bahn selbst gebremst hat
- Vergleicht eine Messung gegen eine gespeicherte Baseline (vorher/nachher in Sekunden)
- Nennt konkrete Zahlen statt nur Befunde – etwa den Blend-Radius, der noch hineinpasst
- Speichert den ganzen Bericht als CSV-Datei neben das Programm
- Formuliert die Auffälligkeiten als Klartext-Hinweise mit konkretem nächsten Schritt
- Zeichnet den Geschwindigkeitsverlauf mit Markierung jedes Waypoint-Wechsels auf
- Ist als großes Fenster unter Installation und als kompakte Toolbar verfügbar
ANWENDUNGEN
Typische Einsatzbereiche
- Taktzeitanalyse
- Bahnoptimierung
- Inbetriebnahme
- Fehlersuche
- Serienproduktion
- Abnahme von Roboterzellen
EINBLICKE
Screenshots
FAZIT
Weniger Aufwand in der Roboterzelle
Motion Check richtet sich an Integratoren und Betreiber, die Taktzeit und Bahntreue mit Zahlen statt mit Vermutungen beurteilen möchten. Als großes Fenster unter Installation und als kompakte Toolbar bleibt die Auswertung während der Inbetriebnahme wie im Serienbetrieb direkt am Roboter verfügbar.





